2021 – Das turbulente Rebjahr bleibt in wacher Erinnerung

Wieder ist ein Rebzyklus abgeschlossen. Wir blicken zurück auf ein forderndes und schwieriges Rebjahr. Aussergewöhnlich, weshalb wir uns an dieser Stelle zuerst dem speziellen Verlauf eines unerwarteten Ereignisses widmen und es etwas ausführlicher schildern. (mehr …)
Am Samstag, 18. September durften wir bei schönstem Spätsommerwetter das zweite Erlebnis Rebsortengarten Höngg durchführen. Eingeladen waren Rebsorten- und Rebensponsoren.
Auf den ersten Blick zeigt sich der Rebsortengarten vielversprechend. Sichtbare Beschädigungen sind beseitigt und überall ist es grün. Unglücklicherweise hat das nasse Wetter den Rebstöcken aber doch ziemlich zugesetzt… Viele Sorten sind vom falschen Mehltau betroffen.
Im Rahmen des Arbeitseinsatzes am vergangenen Samstag, durfte Michèle Homs ihren eigenen Rebstock entgegennehmen. Nach mindestens 5 Einsätzen im Sortengarten bekommen die Mitglieder der Gruppe Jungräblüüt einen eigenen Rebstock. Von diesem dürfen während der Mitgliedschaft in der Gruppe selber Trauben gelesen werden. 


Es blüht im Rebsortengarten! Die Rebblüte stand am 26. Juni am Anlass «Blühender Rebsortengarten Höngg» natürlich im Zentrum. Sie konnte von den geladenen Rebsorten- und Rebstocksponsoren mit allen Sinnen erlebt werden. Neben der Rebblüte gab es aber noch Vieles mehr zu entdecken:
Ein schwieriger Beginn der Vegetation im Rebsortengarten. Nach einem kalten April zeigt nun auch der Monat Mai die kalte Schulter. Den Reben passt dieses Wetter nicht so recht. Es fehlt einfach an Wärme und Licht (Sonne) für eine wertvolle Assimilation.
Sieben Helfer haben den Rebsortengarten in Höngg auf den Frühling vorbereitet. Sämtliche Rebtriebe sind an den Stickel gebunden worden. Jeder Rebstock hat eine kleine Menge Düngernahrung erhalten. Und an einem sonnigen Plätzchen im Weinberg wurde ein Rebbergpfirsich-Bäumchen gepflanzt.